Die Farben des Reyches Wilhaim sind Weiß-Rot.

Das Reychs-Wappen zeigt die weiße Tassilolinde auf rotem Grund, im Stamm den Handschuh der Markgrafen von Wilhaim, rot mit weißen Stulpen. Daneben (im heraldischen Sinn) rechts das Wappen der Urmutter Praga und links das erste Wappen der Stadt Weilheim von 1261.
“Wilhaim”
Dieser Name wurde vor über 1000 Jahren für das Dorf benutzt, aus dem die heutige Stadt Weilheim entstanden ist. König Heinrich (der spätere Kaiser Heinrich II.) bestätigte in einer Urkunde vom 16. April 1010 zu Regensburg das Besitzrecht des Klosters Pollinga (heute Polling) an dem Dorf “Wilhaim”.
Im Jahre 1949 wird im Hotel Vollmann zu Weilheim/Obb. (noch heute unser Unterschlupf) ein Uhustammtisch gegründet.
Zitat aus der Festanprache des Rt . Eahm-schaug-o zum 50. Stiftungsfest:
- 1951 fand die erste schlaraffische Sippung dieses Stammtisches im Café Krönner (noch heute das Café am Marienplatz in Weilheim) statt. Im selben Jahr wurde das schlaraffische Feldlager gegründet.
- Am 6. 12. 1952 (a. U. 93) wurde beschlossen, den Stammtisch in Feldlager umzubenennen und dies in derer Schlaraffenzeytung zu veröffentlicht.
- Der 1. 9. 1955 (a. U. 96) ist der offizielle Gründungstag.
- Am 22.10. 1955 (a. U. 96) fand die 1. Sippung der schlaraffischen Colonie Wilheim im Hotel Vollmann statt – streng nach Spiegel und Ceremoniale.
- Am 29.10.1955 (a. U. 96), also eine Woche später, war die Gründungsfeier im Bräuwastl (heute ist in dem Gebäude das Bekleidungshaus K&L Ruppert) mit 36 Sassen und 167 Gastrecken
“Da lebte in unseren Gemarkungen ein Ritter Check des zerschlagenen hohen Reyches Belmontia ( profan Mährisch-Schönberg, Tschechien) in ärmlichsten Verhältnissen. Uhu führte ihn mit dem Rt. Tonlos vom Am Werdenfels zusammen. Wie sollte aber Rt. Check nach Werdenfels zu den Sippungen reiten?
Aber Rt. Tonlos wusste Rat:
Er stöberte die Stammrolle durch, und siehe da:
Im Umkreis von einigen Kilometern wohnte eine ganze Reihe von Schlaraffen.
In Weilheim selbst der Rt. Knut, der Rt. Schwungpeperl,
in Tutzing die Rt. Jung-Eliland, Freymund und Tosca-Ruso
und im Weiler Schmitten der Rt. Tomosthenes”
Zitat Ende.
So kam es, dass Rt.Tonlos einlud und Folgendes geschah:
Die Colonie Wilheim führte ein Eigenleben wie ein richtiges Reych mit Sippungen (in der ”Krönner-Burg”) und Ritterschlägen – und sollte nach einigen Irrungen und Wirrungen dann auch eins werden.
Besonders der Rt. Jung-Eliland machte entscheidende Anstrengungen.
- Am 04. 05. 1957 (a. U. 98) war dann die Sanktion mit Reychserhebung
Das Reych hatte noch keine eigene Burg.
Bereits zu Beginn der Winterung 95/96 zog man von der Krönner-Burg in eine neue Burg im Bräuwastl um, denn die Kröner-Burg war schon für gewöhnliche Sippungen zu klein.
Wie kam das Reych Wilhaim dann zu seiner heutigen Burg, der Tassiloburg.
Noch ein Beitrag zur Tassilolinde aus dem Internet:
(Link nach:http://mystische-orte.de/orte/deutschland/bayern/die-tassilo-linde-bei-wessobrunn)
